Neuigkeiten über Neuigkeiten

•August 12, 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

Hallo, Ihr Lieben,

Endlich ist es soweit; die neue Website mit komplett überarbeiteten Inhalten, jetzt nach 2 Jahren Fremdhosting ganz offiziell auf http://terreur-nocturne.de zu finden. Unsere Präsenz im Internet wird ebenfalls ergänzt durch ein Forum, dass über die Website oder direkt auf  http://www.nexusboard.net/index.php?siteid=13233 zu finden ist und was der besseren und übersichtlicheren Betreuung unserer Spieler dient. Da wir in Zukunft fast alle unsere Kommunikation über dieses Medium laufen lassen wollen, empfehlen wir interessierten Spielern die Anmeldung. Die Spielleitung hat jetzt auch eine Sammel E-Mail Adresse für alle offiziellen Anliegen, nämlich spielleitung@terreur-nocturne.de.

Dieses Blog wird also noch eine Weile als Verweis für die alten Tage bestehen bleiben, aber alle relevanten Informationen finden absofort über die neue Website und das Forum statt.

Eine weitere Neuerung, über die wir informieren wollen, ist das vollständig überarbeitete Regelwerk. Nach den Feedbacks der ersten beiden Cons wurden umfangreiche Änderungen und Erweiterungen vorgenommen. Das veränderte System ist nun dank Eurem Input besser ausbalanciert und gibt Spielern mehr Möglichkeiten zur Interaktion miteinander und mit dem Szenario. Ebenso gibt es darin mehrere Traktate über typische IT und OT Probleme beim Horror-Rollenspiel und unsere gängigen Lösungsvorschläge aus der Spielpraxis.

Auch unter neuen Rahmenbedingungen freuen uns auf weitere spannende Cons mit Euch.

Herzlichst,

Eure Spielleitung.

Die letzten Stunden von St. Quentin

•Juli 27, 2010 • Kommentare deaktiviert

Hallo, liebe Mitspieler von Terreur Nocturne II: Niemandsland,

wir freuen uns wahnsinnig, ein sehr schönes und spielstarkes Wochenende mit Euch erlebt zu haben. Da wir diesmal überlebende und in einigen Fällen noch geistig zurechnungsfähige Charaktere haben, würden wir uns freuen, Eure Impressionen in Form eines Spielberichts zu erhalten, um ihn dann für die Darstellung auf der Website zu verwerten.

Zur Einstimmung haben wir unten schon einmal das Vorspiel zusammengefasst, auf dessen Tatsachen Eure Charaktere dann getroffen sind.

Es hat Spaß gemacht mit Euch. Danke für alles.

Eure Orga.

Das Vorspiel

Juni 1918
Mathilde Nebel ist eine brilliante und über alle ethischen Grenzen hinaus experimentierfreudige Biologin, die es gegen die Männerkonkurrenz bis ganz nach oben im Lehrkörper der Berliner Friedrich-Wilhelm-Universität gebracht hat. Als eiskalte und zukunftsorientierte Wissenschaftlerin, wurde sie in eine Loge der geheimen Gesellschaft für Vilkraft-Forschung eingeweiht,
die sich im Auftrag des Innersten Kerns der Obersten Heeresleitung des Reiches mit der Erforschung des Zusammenhanges altertümlicher Zivilisationen (Atlantis, Ägypten etc) und außerirdischer Artefakte, sowie deren Nutzung für militärische Zwecke beschäftigt. Im Rahmen ihrer Forschungen ist sie schließlich zur Projektleiterin der im Geheimen an der Ostfront stattfindenden Operation Drachenblut ernannt worden.

Juli 1918
Mit Hilfe von geborgenen Artefakten außerirdischer Besucher der Erde, konstruierte Professor Nebel eine Signalfalle, welche auf Rettungsmission ausgesandte Flugscheiben anlocken sollte. Eine weit entwickelte außerirdische Intelligenz in ihrem halb biologischen, halb technologischen Raumschiff wurde durch die Signale der Falle angezogen und über dem Testgebiet durch massive Artillerie abgeschossen. Das Testgebiet wurde kurze Zeit später von einer neuartigen und besonders effizienten Ladung
Chlorgas geflutet. Bei dem Angriff sterben fast hundert dort kampierender Soldaten binnen weniger Minuten unter unglaublichen
Qualen. Das verzweifelt um sein Leben ringenden Alien nutzt die psychischen Emanationen der Sterbenden und gehteine
Symbiose mit dem Gas ein, wird so zu einer ätherischen parasitären Lebensform, die sich in dem von ihr am Leben gehaltenen
Soldaten Maximilian Pflaume einnistet. Als Nebeneffekt der gewaltigen Aufwendung psychischer Energie erhob sich noch ein
weiteres Opfer wieder zum Leben, Johannes Baumgarten ein Zivilist aus dem nahegelegenen Dorf, der zur Versorgung Verwundeter zu früh kam und verstarb. Er begann eine neue Existenz als vampirische Kreatur, die Blut und Körperwärme konsumieren muss, um zu überleben. Dies alles entgeht jedoch völlig der gierigen Mathilde, welche nur die Artefakte ausschlachtet und den toten Körper des Außerirdischen barg. Mit Hilfe der Körpersäfte des Aliens entwickelte sie ein Serum , das die natürlichen Anlagen von Soldaten in einem außergewöhnlichen Maße aktiviert und verstärkt, dafür aber auch eine stark psychotische  Wesensveränderung induziert und noch dazu abhängig macht.

August 1918
Mit Beginn der finalen und vernichtenden Offensive der Entente-Mächte, sterben viele in der Gegend stationierte Soldaten und große Teile der Zivilbevölkerung werden evakuiert. In einem kleinen Fronthospital nahe St. Quentin bleiben eine Handvoll Ärzte und Schwestern zurück, die sich um die nicht transportfähigen Schwerverletzten kümmern, beschützt nur von wenigen Soldaten einer aufgeriebenen Kompanie. Während hier Mathilde Nebel ihre Menschenexperimente durchführt, um kriegswichtige
Supersoldaten zu erschaffen, gehen lebenshungrige Untote um und das gestrandete Alien sucht ohne Rücksicht auf die verhassten Menschen nach einem Weg nach Hause.

Dramatis Personae

Die Soldaten

Leutnant Carl Heinrich von Droste zu Vischering – Ein herrischer Sklaventreiber und profilneurotischer Kriegsfanatiker. Wird
von Maximilian Pflaume angeschossen, als er versucht, das Alien für die deutsche Sache zu versklaven und schließlich heimlich
durch den dem Wahnsinn anheimgefallenen Joachim Grünbaum als Rache für seine Schinderei ermordet.

Unteroffizier Harald Jochensen – Ein kriegsmüder Veteran mit ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn. Stirbt langsam und qualvoll
durch den Einfluss des Parasitengases. Erwacht nach seinem Tod wieder zum Leben und kann ganz knapp vor dem Zugriff der Vril-Gesellschaft fliehen.

Gefreiter Joachim Grünbaum – Ein panischer Frischling, der mit dem Schrecken des Krieges nicht klar kommt. Verfällt dem
schleichenden Wahnsinn, nachdem er in seinen Träumen Botschaften des Außerirdischen erhält. Mit dem Supersoldaten-Serum
infiziert, glaubt er das Ende der Welt nah, hält sich für unverwundbar und begeht ungewollt Selbstmord durch einen Kopfschuss.

Funker Marius Horn – Ein schweigsamer Bastler mit offensichtlichen psychischen Problemen, der Durchhalteparolen schwingt.  Wird wahnsinnig vor Angst und Verzweifelung und bringt die anderen dazu, viel zu lange auszuharren. Er arrangiert per Funk den Beschuss des Krankenhauses durch die Briten und begeht schließlich Selbstmord, nachdem er aufgeflogen ist, in dem er in feindliches Maschinengewehrfeuer läuft.

Das Krankenhauspersonal

Dr. Friedrich Weber – Ein engagierter Internist, der deutlich und zynisch kriegskritisch agitiert. Wird durch das parasitäre Gas infiziert und stirbt einen langsamen qualvollen Tod. Ersteht nach langer Zeit wieder auf, nur um kurze Zeit später durch das Werk der Vril-Gesellschaft beim Artillerie-Beschuss des Krankenhauses ein zweites Mal elendig zu sterben.

Dr. Thomas Crenshaw – Ein kriegsgefangener englischer Chirurg, der aus humanitären Gründen die Arbeit fortsetzt. Kann sich  mit anderen vor dem Zugriff sowohl des Feindes als auch der Vril-Gesellschaft retten und entkommt knapp unter heftigem Feuer.

Oberschwester Cordula Wickert – Kompetente Organisatorin, die in einem verhängnisvollen Dreieck mit den Ärzten gefangen ist.  Wird wahnsinnig, nachdem sie erst den Tod und dann die Wiederauferstehung all ihrer Freunde erleben musste. Begeht Selbstmord, indem sie in feindliches Maschinengewehrfeuer läuft.

Schwester Adele Rombach – Lagerverwalterin für Medikamente, die mithilfe nebulöser Kontakte die Versorgung aufrecht erhält.  Wird durch das parasitäre Gas infiziert und stirbt einen langsamen qualvollen Tod. Ersteht nach langer Zeit wieder auf, nur um kurze Zeit später durch das Werk der Vril-Gesellschaft beim Artillerie-Beschuss des Krankenhauses ein zweites Mal elendig zu sterben.

Erika Wernike – Die Köchin des KKH kämpft auf verlorenem Posten gegen Nahrungsverknappung und Lebensmittelvergiftung. Wird als Zeugin der Ereignisse durch die Repräsentanten der Vril-Gesellschaft ermordet.

Die Evakuierten

Elsa Rogge – Eine burschikose Bäuerin, die mit selbstlosem Einsatz die Kriegsopfer mit Vorräten versorgt. Ist beteiligt an einem letzten verzweifelten Versuch, das Alien und die Vril-Gesellschaft gegeneinander zu hetzen und wird dabei von letzteren ermordet.

Johannes Baumgarten – Der beliebte Kneipier versucht verzweifelt seinen untoten Zustand und dessen Bedürfnisse zu verbergen. Kann sich mit anderen vor dem Zugriff sowohl des Feindes als auch der Vril-Gesellschaft retten und entkommt knapp unter heftigem Feuer.

Elisabeth Richter – Die örtliche Grundschullehrerin versucht ein Licht der Normalität in der Dunkelheit des Krieges zu sein.  Ist beteiligt an einem letzten verzweifelten Versuch, das Alien und die Vril-Gesellschaft gegeneinander zu hetzen und wird dabei von letzteren ermordet.

Anne Moers – Eine ehemalige superreiche Eisprinzessin, die nun alles verloren hat und noch dazu todkrank ist. Wird geheilt  durch das Supersoldaten-Serum. Kann sich mit anderen vor dem Zugriff sowohl des Feindes als auch der Vril-Gesellschaft retten und entkommt knapp unter heftigem Feuer.

Hermann Schmidt – Ein Werkvertreter für die Waffenproduktion ist die Maske eines britischen Geheimagenten hinter den Linien. Wird geheilt durch das Supersoldaten-Serum. Erstattet erfolgreich seiner Seite permanent Bericht und versucht sogar eine Evakuierung auszuhandeln. Als das scheitert, flieht er zurück zu seiner Seite der Front und lässt die anderen zurück.

Wolfgang Lanzig – Dieser charmante Streuner und Tausendsassa versucht seine Vergangenheit als Deserteur zu verbergen. Wird geheilt durch das Supersoldaten-Serum. Kann sich mit anderen vor dem Zugriff sowohl des Feindes als auch der Vril-Gesellschaft retten und entkommt knapp unter heftigem Feuer.

Maximilian Pflaume – Durch Kopfverletzung vom Soldaten zum kleinen Jungen geworden, verbirgt sich der Alienparasit in ihm. Ist der primäre Kommunikationskanal für die Kommunikation mit dem Parasiten und erhält schließlich seine Erinnerungen und Identität zurück, nur um kurze Zeit später als Schlüsselfigur für die Macht des Aliens von der Vril-Gesellschaft ermordet zu werden.

Die Mitglieder der Vril-Gesellschaft

Prof.Dr. Mathilde Nebel – Als Krankenschwester getarnt, führt die Wissenschaftlerin ihre Menschenversuche durch. Hält ihre Tarnung lange aufrecht und ist sehr erfolgreich in ihrer Mission, bis sie erst enttarnt, in Verhandlungen von ihren Mitmenschen an den Parasiten verkauft und schließlich durch diesen aus Rache grausam erstickt wird.

Die Übermenschen – Zwei Men in Black, ein Herr und eine Dame, die Ergebnisse sicherstellen und Zeugen beseitigen wollen. Gestärkt durch das Serum und die geheimen Vrilkräfte der okkulten Vereiningung, tauchen sie kurz vor der Bombardierung des Krankenhauses auf, befragen die Anwesenden, beschlagnahmen die Forschungsergebnisse, ermorden Zeugen und brennen das Gebäude nieder.

Endspurt

•Juni 11, 2010 • Kommentare deaktiviert

Hallo, liebe Teilnehmer,

jetzt beginnt wie im letzten Jahr der Endspurt zum Con. Alle Vor-Anmeldungen sind bei uns in der Frist eingegangen und wir haben gestern an alle registrierten Teilnehmer die ellenlange Infomail mit allen weiteren Details für das Event rausgeschickt. Wer keine Email bekommen hat, sich aber eigentlich anmelden wollte, schreibt bitte einmal an ben.haedrich@web.de eine kleine Erinnerung. Kann immer mal sein, dass im allgemeinen Anmeldungsstress etwas untergegangen ist.

Wir freuen uns sehr auf Euch alle und unser gemeinsames Spiel zu Terreur Nocturne II: Niemandsland vom 23. – 25. Juli 2010.

Eure Orga.

Auch der späte Vogel fängt den Wurm

•Mai 5, 2010 • Kommentare deaktiviert

Liebe Freunde des gepflegten Tentakels,

Heute ist der 5. Mai. Das heißt, es vergehen nur noch 10 Tage bis zum Anmeldeschluss für Plätze bei Terreur Nocturne II: Niemandsland am 15. Mai 2010.

Im Moment sind 15 der insgesamt 30 Plätze für dieses LARP belegt, also genau die Hälfte ist noch frei.

Da mehr Leute generell rückgemeldet haben, dass sie “prinzipiell interessiert” wären, aber sich noch keine Zeit/Lust hatten, sich verbindlich anzumelden, wird die Deadline um zwei Wochen auf den 1. Juni nach hinten verlegt.

Wir möchten als Orga damit auf der einen Seite jedem entgegen kommen, der doch noch spontan Lust entwickelt, auf dem Con vom 23. bis 25. Juli dem Grusel zu frönen, als auch auf der anderen Seite jedem der bereits zugesagten Teilnehmer ermöglichen, das geplante Con auch zu erleben.

Denn rein rechnerisch brauchen wir mindestens 22 Teilnehmer, um dieses Con überhaupt realisieren zu können und mit dem jetzigen Beitrag von 50 Euro für alle bezahlbahr zu halten.

Es fehlen also noch mindestens 7 und maximal 15 weitere Teilnehmer, um den Cast komplett zu machen. Also ergeht noch einmal ein Aufruf an alle: Wer mitmachen mag, melde sich bis spätestens Ende Mai.

Liebe Grüße,

Eure Orga.

Anmeldung beginnt für Juli-Con

•März 1, 2010 • Kommentare deaktiviert

Hallo, liebe Freunde des gepflegten Gruselns,

auch dieses Jahr veranstalten wir wieder ein Con in bester Call-of-Cthulhu Tradition.Es handelt sich diesmal um eine 2-tägige Veranstaltung am Wochenende des 23., 24. und 25. Juli 2010.

  • Die Anmeldungen für das Con beginnen am 1. März.
  • Anmeldeschluss ist diesmal der 15. Mai.
  • Rücktritt mit einer Rückerstattung des Beitrages ist maximal bis zum 01. Juli möglich.
  • Der Beitrag zu diesem Con ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht 100% klar, liegt aber in jedem Fall um 50 Euro. In diesem Beitrag enthalten sind Spiel von Freitag abend bis Sonntag mittag, Unterbringung in Betten, Vollverpflegung.
  • Es gibt keine NSCs, jeder SC geht aber mit bestimmten Eckpunkten seines Briefings an den Start.

Und hier, Vorhand auf, zum Inhalt:

Terreur Nocturne II: Niemandsland

Sommer 1918. Die deutsche Frühjahrsoffensive ist bei Amiens endgültig gescheitert. Der Stellungskrieg hat sich zwar kurzfristig wieder festgefressen, doch jetzt rückt der Feind vor.

In der Etappe, im Niemandsland des Versorgungsgebietes zwischen Front und Reichsgrenze, harrt ein kleines Militärlazarett unter dem ständigen Artilleriebeschuss britischer und französischer Truppen aus. Stündlich werden neue Verletzte hereingebracht, schwer verwundet und oft halb wahnsinnig vor Schmerz und Angst.

Eine letzte Truppe von Soldaten und Ärzten verteidigt diesen wichtigen Rückzugspunkt im Rücken der Kameraden. Es gilt, auf jeden Fall die Stellung zu halten und die Verletzten nicht im Stich zu lassen. Undenkbar, wenn der Feind vorrückt.

Doch auch im Inneren lauert ein Feind. Während draußen die Kannonaden unaufhörlich nervenaufreibend niedergehen, entspinnt sich drinnen ein verzweifelter Kampf gegen den schleichenden Wahnsinn und um das nackte Überleben vor einem Gegner der schrecklicher ist, als alles, was man im Krieg erlebt hat.

Ungeklärte Todesfälle in der Villa Georgi !!!

•März 1, 2010 • Kommentare deaktiviert

Am Samstag, dem 22. Dezember 1923 kam es zu einer entsetztlichen Serie bisher ungeklärter Todesfälle in der am malerischen Grunewald gelegenen Villa des renommierten Professors der Psychologie Erich Georgi, hier abgebildet mit unserem Reporter Leonhardt Kirschler.

Herr Prof. Georgi hatte eine illustre Schar von Gästen in sein Heim geladen, um den Erfolg einer neuen von ihm entwickelten Behandlungsmethode zu feiern und sie nach Jahren intensiver Vorbereitung und Erprobung der Öffentlichkeit vorzustellen.

Illustre Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens gaben sich die Ehre, so u.a. UFA-Filmstar Magdalene Wulff und ihre beste Freundin, die zukünftige Millionenerbin der Rüstungsindustrie Tanja Ehrenwaldt, beide hier abgebildet mit Maria Georgi, der stolzen Hausherrin (Mitte).

Bei so glanzvollen Personen des öffentlichen Interesses konnten natürlich auch Herzensdinge nicht ausbleiben. So soll man gehört haben, dass Frau Wulff an diesem Abend an eine alte Liebschaft mit dem Unglückspiloten des Zeppelinabsturzes von 1921, Hyacinth von Strachwitz wieder angeknüpft haben soll.

Dieser war, ebenso wie der deutsch-nationale Reichstagsabgeordnete Ludwig Kannengießer, einer der prominenten Patienten für das neue Verfahren, zu dem versprochen wurde, dass es nach nur einer Anwendung und ohne jeden längerfristigen Kuraufenthalt für Linderung jeglicher Ängste und sonstigen neurotischen Verhaltens sorgen könne.

Herr Kannengießer und sein enger Freund und Parteigenosse, der Polizei-Haupt-Kommissar Herrmann Dennewitz, zogen aber noch in anderer Art die Aufmerksamkeit auf sich, als sie in einen Strudel von zwielichtigen Geschehnissen um eine angebliche Gräfin Eleanora von Stolzenfels und ihren anmaßenden Chauffeur Johann Markwardt (beide hier nicht abgebildet, um folgende Polizeiarbeit nicht zu gefährden) gerieten, der tief in einen Sumpf aus Einbruch-Diebstahl, organsierter Bandenkriminalität, Drogen und Sexualdelikten führte.

Aber auch die Bürgerschichtsollte ansonsten nicht zu kurz kommen, traf doch Herr von Strachwitz auf seine ehemalige Chef-Stewardess und Schwester unseres rasenden Reporters, Karoline Kirschler, die sich ebenso dem Verfahren unterzog.

Mehreren Personen stets auffällig intensiv auf den Fersen war die Gesellschafterin Alisa Fjodorowna Ossolina-Heinrich, von der sich im Laufe

des Abends herausstellte, dass es sich bei ihr um eine Privatdetektivin handele, die den vermutlichen Drahtzieher hinter den schrecklichen Ereignissen des restlichen Verlaufes des Abends verfolgte.

Dieser Mann, der Hausdiener Walter Gebhardt, früherer Student der Archäologie und, wir wir mittlerweile wissen, Mitglied jener pseudo-okkulten Germania-Loge der Thule Gesellschaft,

konnte durch sein untertänig-zuvorkommendes Wesen offensichtlich zu lange zu viele vertrauensvolle brave Bürger täuschen, während er einen diabolischen Plan ausheckte, dessen Folgen im Laufe der Nacht alle zu spüren bekommen sollten. Kurz nachdem einige Anwesende zeugen eines geheimen Stell-Dich-Eins zwischen dem Assistenten und der offenkundig ebenso blauäugigen wie untreuen Hausherrin wurden, stellte sich ein Schneesturm ein, dessen winterliche Auswirkungen, die freiwillige Teilnahme an der Veranstaltung zum nicht mehr zu verlassenden Pflichtprogramm für alle machten.

Und dann begann das Grauen. Wie wir jetzt rekonstruieren konnten, starben in kurzer Abfolge der kommunistische Freizeitdemagoge Andreas von Mecklenburg-Schwerin,

dann Ludwig Kannengießer,

dann Karoline Kirschler und

schließlich die unglückliche Tanja Ehrenwald.

Ertränkt, erstochen, erstickt und vergiftet. Vier grauenhafte Tode, immer dann mörderisch vollstreckt, wenn niemand hinsah. Vier dahin gemordete Opfer, die keine Schuld auf sich geladen hatten, als Heilung für ihre Neurosen zu suchen.

Und dann, als man beginnt, dem Rätsel auf die Spur zu kommen und den Verbrecher als jene Schlange zu erkennen, die er ist, begannen die Trommeln im Keller.

Der Tagelöhner Kalle Schönbohm, der an diesem Abend um Anstellung im Hause des Professors ersuchte, erklärte sich bei dem adhoc gehaltenen Kriegsrat bereit, mutig voranzuschreiten und bezahlte das auf grauenhafte Weise mit seinem Leben, als ihm am Fuß der Kellertreppe das Genick gebrochen wurde. Auch die sofort herbeieilende Polizei konnte ihm nicht mehr helfen. Was dann geschah, muss unsere Berichterstattung nur auf die leider geistig verwirrten Äußerungen der wenigen Überlebenden stützen.

Anscheinend hauchte auch der Mörder Gebhardt im unerklärlicherweise im Keller des Hauses aufkommenden Nebel sein Leben aus, ob durch die Kugeln der Polizei oder durch die Fänge von gräßlichen Fabelwesen, die anschließend auf die restlichen Bewohner losgegangen sein sollen, ist fraglich. Doch, da waren sich die Überlebenden in einer Art Massen-Psychose, wie sie sonst nur den Kriegsveteranen eigen ist, einig, sollen sich diese Kreaturen nun durchs ganze Haus verbreitet haben. Nein, nicht nur Kreaturen, sondern gräßlich verwandelte Formen der bereits verstorbenen Opfer, will man hier wiedererkannt haben.

Diese grausen Gestalten sollen fast ungehindert mordend durch das Haus gezogen sein und nacheinander fast jeden der Anwesenden, einschließlich der Gastgeber einem grauenvollen Tod an-heimgegeben haben. So fand man bspw. den Grafen Strachwitz eingesponnen in übergroße Netze, in denen er scheinbar von hunderten kleiner, aber hochgiftiger Spinnen zu Tode gebissen wurde.

Inszenierte perverse Schau eines mordlüsternen Genies oder tatsächlicher okkulter Einfall unbeherrschbarer Mächte? Die letzten Überlebenden des Massaker, verschanzten sich wohl stundenlang in den höchsten und kleinsten Räumlichkeiten der Villa, wo sie auf das Tagebuch des Walter Gebhardt stießen und in Ergänzung eine alte anthropologische Schrift über den Janus-Kult in Pompeji eroberten.

Verzweifelt wurde über die so gewonnenen Erkenntnisse beraten, wobei es anhand der misslichen Lage scheinbar zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den Insassen kam, die im Selbstmord eines Opfers gipfelten. Die zahllosen Kopf-Verletzungen, die nicht den Mordwaffen zugerechnet werden konnten, geben traurige Auskunft über die paranoid-überreizte Atmosphäre in diesem Raum, die sich wohl des letzten Restes an Menschlichkeit unter den Opfern bemächtigt haben muss.

Schließlich soll es zu einem verzweifelten Ausbruchsversuch gekommen sein,

an dessen Ende noch mehr sinnlose Gewalt und Tod standen und

und ein okkultes Opferritual, bei dem, im Wahn der Überlebenden, wohl der Effekt der Werke des Gebhardt rückgängig gemacht werden sollte.

Traurige Bilanz des Abends. Ein bisher scheinbar aufgrund gefälschten Ausweises unbekannter Komapatient, ein geistig verwirrter Polizist und eine Verbrecherin auf der Flucht vor dem Gesetz.

Die Berliner Polizei spricht außerdem von 14 Toten und einem Tatort, der ein solches Bild der Gewalt und des Grauens gebe, dass es sich für uns geradezu verbietet, weitere Details zu veröffentlichen.

Durch Beschluss des Senats ermittlet eine neu gebildete Sonderkommission der Kriminalpolizei, das Polizei-Amt für Rätselhafte Abweichungen von der Norm, im Amtsdeutsch kurz PARA-Norm, an diesem und zukünftig jedem der sich im Berliner Gebiet häufenden Fälle von Bluttaten im Namen okkulter Inhalte.

Diese Zeitschrift trauert um ihren langjährig zuverlässigen und stets akkuraten Reporter, Herrn Kirschler, sowie selbstverständlich um die anderen Opfer dieses schrecklichen Abends, dass den Familien der hinterbliebenen ein schwarzes Weihnachtsfest beschert.

Die Polizei bittet um Mithilfe. Hinweise aus der Bevölkerung werden entgegen genommen.

Der Countdown läuft…

•November 1, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

… von heute an sind es nur noch 2o Tage bis zu unserem Con am 21./22. November.

Alle Anmeldungen sind eingegangen, alles Geld wurde überwiesen. Dann kann es ja jetzt losgehen.

In den folgenden Tagen sollte jeder von Euch eine Anzahl von Emails erhalten.

Die erste Email ist eine Chronik des Jahres 1923, die Auskunft über die wichtigsten Zeitungsmeldungen des Jahres, sowohl in Deutschland, als auch der Welt gibt. Dabei ist auch eine Übersicht von Trends und Erfindung und ein Modeführer für das authentische und stilsichere Auftreten der Herren und Damen auf dem Con. Wer sich auf der Zeitleiste orientieren will: Das Inplay-Datum des Cons ist Samstag, 19. Dezember 1923.

Die zweite Email ist eine kurze Zusammenfassung Eurer Charaktere aus Euren eingesendeten Wünschen und unseren Anmerkungen. Dabei sind Biographie und Spezialfertigkeiten ebenso aufgeführt, wie Verknüpfungen zu anderen Charakteren, damit niemand in einem Vakuum spielt.

Die dritte Email enthält einen Überblick der Dokumente, die Ihr vor Spielbeginn bei uns einreichen müsst. Dazu gehören Dinge wie Haftungsausschluss, Vergabe der Bildrechte, etc.

Die vierte Email besteht aus Offplay-Zeitplan und Anreisedaten, die Euch verraten, wann wir Euch wo erwarten und wie Ihr da hin kommt.

Wir freuen uns sehr auf Euch zu Tee und Tentakeln in 20 Tagen.

Eure Orga,

Ben&Sandra.

Verbindliche Anmeldungen für das NOVEMBER CON beginnen…

•September 2, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

Die Interessen-Phase ist seit gestern vorüber. Ab heute beginnt die Zeit der verbindlichen Anmeldungen.

Die Anzahl der abgegebenen Stimmen wurde ausgezählt und führte zu folgendem Ergebnis:

Das Con folgt dem Handlungsverlauf von DER ABGRUND BLICKT IN DICH (siehe Artikel) und findet am 21. auf den 22. November 2009 statt. Die Teilnahmegebühren werden sich voraussichtlich auf 25-30 Euro pro Person belaufen.

Bereits verbindlich angemeldet haben sich bisher zwölf Personen. 3 von 5 NSC Plätzen sind ebenfalls belegt. Das heißt, wir haben noch 15 freie Plätze zu vergeben.

Willst Du einen dieser 13 Plätze ergattern, hast Du nun 14 Tage Zeit bis zum 16. September, Deine Teilnahme schriftlich und verbindlich zuzusagen.  Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihrer Einsendung nach dem Datumsstempel der E-Mail akzeptiert.

Am 17. September erhalten alle Spieler, die bereits jetzt oder bis dahin eine verbindliche Anmeldung eingereicht haben, eine schriftliche Bestätigung der Anmeldung und eine Kontoverbindung zum Überweisen des Con-Beitrags.

Du hast bis zum 1. Oktober Zeit, den Veranstaltungsbeitrag zu entrichten. Erst bei Eingang des Con-Beitrages erhältst Du eine endgültige Bestätigung Deiner Anmeldung und ein Paket mit allen spielrelevanten Informationen zugeschickt.

Du kannst bis zum 15. Oktober ohne Angabe von Gründen von Deiner Teilnahme bei vollständiger Rückerstattung Deines Geldes zurücktreten. Nach diesem Datum ist eine Rückerstattung bei Nichtteilnahme leider nicht möglich. Muss die Veranstaltung von seiten der Orga her abgesagt werden, wird allen Teilnehmern das Geld zurückerstattet oder auf Wunsch ersatzweise ein neuer Termin angeboten.

Die Schatten werden länger – Con im November

•Juli 21, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

Heute, 21. Juli 2009, wird der Anmeldungsprozess für das Con im November eröffnet. Hier noch einmal im einzelnen die Schritte:

Für SC-Darsteller:

  1. Vier verschiedene Spielsettings werden zum nächst möglichen Con im Monat November angeboten: “Der Abgrund blickt in Dich”, “Niemandsland”, “Erlkönigs Töchter” und “Fortschritt”. Schau sie Dir einfach mal über das Menü an.
  2. Wenn Du dich für einen der Themen entschieden hast, so schreibst Du eine Email an:  sanguis _ attonitum @ gmx . net (spambot bedingte Leerzeichen bitte eliminieren) und nennst Deine Wahl und den Wochenendtermin im jeweiligen Monat, zudem Du Zeit hast. Dies wären Sa 7.11. auf So 8.11., Sa. 14.11. auf So. den 15.11., Sa 21.11. auf So 22.11. und Sa 28.11. auf So 29.11.. Einsendeschluss  für die Wunschanmeldungen ist in einem Monat, also am 21. August 2009.
  3. Auf der Basis mehrheitlich eingehenden Interesses entscheidet sich, welcher Con wann stattfindet. Die diesjährige November-Veranstaltung kommt bei mindestens 15 Interessenten zustande und ist auf maximal 25 Teilnehmer begrenzt.  Am 1. September ergeht dann eine Veröffentlichung auf dieser Seite und Emails an alle Interessenten, die bekanntgeben welcher Con stattfindet, wo, an welchem Datum und zu welchen Kosten.
  4. Du hast nun einen Zeit bis zum 15. September, Deine Teilnahme schriftlich und verbindlich zuzusagen. Da die Teilnehmerzahl des Cons begrenzt ist, werden Anmeldungen in der Reihenfolge ihrer Einsendung nach dem Zeitstempel der Email akzeptiert. Bei ausreichend zeitig erfolgter Anmeldung erhältst Du eine schriftliche Bestätigung Deiner Anmeldung und eine Kontoverbindung zum Überweisen des Con-Beitrags.
  5. Du hast nun bis zum 1. Oktober Zeit, den Veranstaltungsbeitrag zu entrichten. Erst bei Eingang des Con-Beitrages erhältst Du eine endgültige Bestätigung Deiner Anmeldung und ein Paket mit allen spielrelevanten Informationen zugeschickt.
  6. Du kannst bis zum 15. Oktober ohne Angabe von Gründen von Deiner Teilnahme bei vollständiger Rückerstattung Deines Geldes zurücktreten. Nach diesem Datum ist eine Rückerstattung bei Nichtteilnahme leider nicht möglich. Muss die Veranstaltung von seiten der Orga her abgesagt werden, wird allen Teilnehmern das Geld zurückerstattet oder auf Wunsch ersatzweise ein neuer Termin angeboten.

Für NSC-Darsteller:

  1. Ab dem 1. September wird hier veröffentlicht wie viele NSC-Darsteller und für welche Rollen (fest oder wechselnd) diese benötigt werden. Diese Information wird den generellen Beschreibungen angefügt, welches Event und zu welchem Datum stattfindet.
  2. Du hast nun einen Zeit bis zum 15. September, Deine Teilnahme als NSC-Darsteller schriftlich und verbindlich zuzusagen. Da die Anzahl der benötigten NSCs begrenzt ist, werden Anmeldungen in der Reihenfolge ihrer Einsendung nach dem Zeitstempel der Email akzeptiert. Die Emailaddresse ist auch hier: sanguis _ attonitum @ gmx . net (spambot bedingte Leerzeichen bitte eliminieren). Bei ausreichend zeitig erfolgter Anmeldung erhältst Du eine schriftliche Bestätigung Deiner Anmeldung.
  3. Die Teilnahme als NSC-Darsteller ist absolut beitragsfrei. Du bekommst mit bestätigter Anmeldung ein Paket mit allen spielrelevanten Informationen zugeschickt. Trittst Du nach diesem Datum von Deiner Teilnahme zurück, bist Du auch in Zukunft natürlich weiter als Spieler sehr willkommen, kannst aber bei den zwei nächst folgenden Veranstaltungen leider nicht mehr als NSC berücksichtigt werden.
  4. Du kannst bis zum 15. Oktober ohne Angabe von Gründen von Deiner Teilnahme als NSC zurücktreten. Trittst Du nach diesem Datum von Deiner Teilnahme zurück, bist Du auch in Zukunft natürlich weiter als Spieler sehr willkommen, kannst aber bei den zwei nächst folgenden Veranstaltungen leider nicht mehr als NSC berücksichtigt werden.
  5. Verpflichtend für Deine Teilnahme als NSC-Darsteller, ist das Erscheinen auf dem Planungstreffen am 24. Oktober, der Vorbesprechung am Tag vor der Veranstaltung und natürlich auf der Veranstaltung selbst. Solltest Du am Planungstreffen nicht teilnehmen können, so sei dies bitte mit einer Woche Vorlauf anzumelden und ein zeitnaher Ersatztermin zu nennen. Die Nichtteilnahme am Treffen am Vortag des Con führt zur automatischen Nicht-Teilnahme am Con.

Viel Spaß, beim Schmökern, ich freue mich auf Euch und auf ein wundervolles Con im November.

Terreur Nocturne?

•Juni 25, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

Pavor Nocturnus/Terreur Nocturne/Nachtangst ist eine Schlafstörung, der schon in der frühen Kindheit beginnen und einen Leidenden ein ganzes Leben lang begleiten kann. Man erwacht dabei schweißgebadet und mit Herzrasen  schreiend aus dem Tiefschlaf und steht oft so unter Schock, dass man minutenlang nicht ansprechbar ist, noch seine Umgebung erkennt. Obwohl man wach wirkt ist man nicht bei klarem Bewußtsein. Nach dem tatsächlichen Aufwachen können weder Trauminhalte noch Geschehen nach dem ersten “Aufwachen” erinnert werden.

Heute wissen wir, dass es sich um eine Entwicklungsstörung des Systems der Schlafphasen handelt. Früher wurde der Einfluss von Atemstehlenden Sukkubi, die über dem Bett des Schläfers lauerten, veranwortlich gemacht.

Das Ungewisse, das halb erinnerte Schreckliche, die düstere Vorahnung und die Konfrontation mit dem Unsäglichen soll die Stimmung im Spiel dieses Projektes ausmachen, so stand der Name der Krankheit Pate.

Kleine Kinder wissen, dass der Schwarze Mann im Schrank lauert. Wir Erwachsenen wissen es nicht besser. Wir haben es nur vergessen…

 
Follow

Get every new post delivered to your Inbox.